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Ein paar Worte zum Frieden und zum Zustand von Mutter Erde

Wer mit offenem Blick und Geist auf die Welt schaut, abseits des Konsumwahns, abseits des Systems, kommt nicht umhin, zu sehen, dass da komplett etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Und dies nicht erst seit gestern. Wer einmal hinter den Vorhang geblickt hat, kann nicht mehr blind durch die Welt wandeln, denken, alles sei in bester Ordnung. Klar, ohne Zweifel, es beruhigt, wenn man denkt, es sei alles gut und irgendjemand da draussen richtet es dann schon, wenn der Kollaps kommt. Da draussen ist aber keine Mutter und kein Vater, die es für uns richten. Es gibt nur uns. Jeden Einzelnen von uns. Wir sind jene, die es richten sollen und müssen. Es ist unser Job. Angefangen bei und mit uns selbst. Sind wir mit uns im Frieden - und dies ist fürwahr nicht einfach bei all diesen Ablenkungen tagein, tagaus, dann können wir in Frieden mit anderen sein. Verurteilen wir uns aber innerlich selbst, hassen wir unser Spiegelbild, finden uns minderwertig, wie können wir da etwas in der Welt ausrichten, oder gar von anderen erwarten, dass sie uns mögen? Mit sich selbst im Reinen zu sein, bedeutet, mit sich im Frieden zu sein. Jener Frieden, den wir dann zum Wohle aller nach aussen tragen können. 
Der Mensch hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Alles nur ein Abbild seines innersten Wesens? Wie kann er die Erde rein halten, wenn er mit sich selbst nicht im Reinen ist? Was utopisch klingt, beinhaltet leider mehr Wahrheit als wir wahrhaben wollen.
Man sagt, der Zustand des Planeten spiegelt den inneren Zustand der Menschen wider. Wann beginnen wir hinzusehen? Wann zu handeln?
Meine Bilder setzen Zeichen und enthalten Botschaften. Einige entstehen im Atelier, andere (siehe Waldart) sichtbar für alle, draussen am Wegesrand.

„Tu, wo Du bist, was Du kannst, mit dem, was Du hast.“ (Theodore Roosevelt)