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Ein paar Worte zum Frieden

Wer mit offenem Blick und Geist auf die Welt schaut, abseits des Konsumwahns, abseits des Systems, kommt nicht umhin, zu sehen, dass da komplett etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Und dies nicht erst seit gestern. Wer einmal hinter den Vorhang geblickt hat, kann nicht mehr blind durch die Welt wandeln, denken, alles sei in bester Ordnung. Klar, ohne Zweifel, es beruhigt, wenn man denkt, es sei alles gut und irgendjemand da draussen richtet es dann schon, wenn der grosse Knall kommt. Da draussen ist aber keine Mutter und kein Vater, die es für uns richten. Es gibt nur uns. Jeden Einzelnen von uns. Wir sind jene, die es richten sollen und müssen. Es ist unser Job. Angefangen bei und mit uns selbst. Sind wir mit uns im Frieden - und dies ist fürwahr nicht einfach, denn es bedarf der Stille und der Kontemplation - , dann können wir in Frieden mit anderen sein. Verurteilen wir uns aber innerlich selbst, hassen wir unser Spiegelbild, finden uns minderwertig, wie können wir da etwas in der Welt ausrichten, oder gar von anderen erwarten, dass sie uns mögen? Mit sich selbst im Reinen zu sein, bedeutet, mit sich im Frieden zu sein. Jener Frieden, den wir dann zum Wohle aller nach aussen tragen können. Es beginnt mit dem Anlächeln einer fremden Person, es beginnt mit Hilfsbereitschaft (jedoch nicht ausnutzen lassen!), es beginnt mit Zuhören, Anteilnahme unnd Mitgefühl, aber auch immer wieder mit Rückzug. Rückzug, um sich selbst nicht zu verlieren, Rückzug, um aufzutanken, damit man wieder stark daraus hervorgehen kann. Man sagt, der Zustand des Planeten spiegelt den inneren Zustand der Menschen wider, die auf ihm leben. Wann beginnen wir hinzusehen? Wann zu handeln?
Meine Bilder setzen Zeichen und enthalten Botschaften. Einige entstehen im Atelier, andere (siehe Waldart) sichtbar für alle, draussen am Wegesrand.